Neuerungen und Verbesserungen pdv-nlk3 Version 1.11

 Verbesserte tabellarische Ansicht bei der Erfassung von Messungen

Die tabellarische Ansicht beim Erfassen der Messungen wurde überarbeitet:

  • Das Feld 'Beschreibung' wurde ergänzt, um beispielsweise zusätzliche Informationen zur Probe, die im Feld Beschreibung eingepflegt sind, mit anzuzeigen.
  • Falls Inhalte nicht in die Felder passen, werden diese automatisch ausgerichtet. Dabei werden Textinformationen rechtsbündig, Mess- und Kennwerte linksbündig angeordnet.
  • Die Ausrichtung der Messkanäle kann in den Einstellungen der Messparameter (in der Konfiguration) als Voreinstellung vorgegeben werden. Sie können zwischen einer automatischen, textbasierten und individuellen Ausrichtung wählen.

Wärmeverlust der Dewar-Gefäße erfassen (Wasserwertbestimmung)

Vollständig neu entwickelt ist der Dialog für die Bestimmung des Wasserwertes (Wärmeverlust der Dewar-Gefäße) im Modul Prüfmittel. Sie können nun mehrere Gefäße gleichzeitig prüfen. Entsprechend der Norm erfolgen zunächst zwei Messungen, aus denen ein Mittelwert errechnet wird. Weicht dieser Wert von dieser Vorgabe ab, muss eine dritte Messung durchgeführt werden.
Neu ist auch der Dialog, mit dem Sie ggf. den Wasserwert per Hand vorgeben können. Der mögliche normgerechte Bereich des Wasserwertes inkl. dessen gültiger Toleranzen wird Ihnen dabei angezeigt.

Individuelles Probenummerformat

Beim Anlegen von Proben kann eine eindeutige Probenummer abgerufen werden. Diese Nummer können Sie automatisch generieren lassen. Das dafür gewünschte Format - ergänzt um Datum und Uhrzeit - geben Sie individuell in der Konfiguration der Messparameter vor.

Datenaustausch mit LIMS-Systemen

Sie können nun Proben und Messungen mit einem LIMS austauschen. Dafür legen Sie fest, welchem Aufbau Ihre zu exportierenden/importierenden Daten aus dem bzw. in das LIMS entsprechen. Für den Import können Sie auswählen, ob bereits vorhandene Proben aus dem LIMS erneut übernommen oder die entsprechenden Proben auslassen werden sollen. Für den Export lässt sich vorgeben, ob Proben nach dem Speichern, nach der Kennwertberechnung oder erst nach der statistischen Auswertung übergeben werden. Ein Import ist auch von Proben möglich, welche zuvor nicht aus pdv-nlk3 exportiert worden sind.

Diese Funktionalität ist lizenzabhängig und für den Austausch mit pdv-lims3 vorbereitet. Weitere LIMS-Systeme können angekoppelt werden, sofern diese über eine ausreichend konfigurierbare Schnittstelle verfügen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns unverbindlich für weitere Details.

Eindeutigere Schaltflächen

Anhand der verbesserten Benennung der Menüeinträge im Bereich „Messungen verwalten“ ist nun ersichtlicher, ob Proben oder Messungen importiert werden.

Konfigurationsdialoge verbessert

Das Layout der Konfigurationsdialoge, die Darstellung der Felder sowie deren Ausrichtung wurden einheitlich überarbeitet. Die Reihenfolge und Benennung der Tab-Reiter wurden verändert.

Mehrsprachigkeit vorbereitet

Alle unsere Lösungen unterstützen eine generelle Mehrsprachigkeit. Die jeweils gewünschte Sprache kann auf Anfrage umgesetzt werden.

Überarbeitete Dokumentation

Die Dokumentation in deutscher und englischer Sprache ist umfassend überarbeitet.

 


 

Neuerungen und Verbesserungen pdv-nlk3 Version 1.10

Mehr Performance: Sichern und Verkleinern des Datenbestandes

pdv-nlk3 verfügt über eine Funktion zur Sicherung älterer Messungen und Proben. Dies kann erforderlich sein, wenn die gewachsene Datenmenge zu Performance-Einbußen führt. Mit dieser verkleinerten Datenmenge wird die Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit erheblich gesteigert (diese Funktion steht nur für SQLite-Datenbanken zur Verfügung).

Verbesserte Zuordnung von Proben zu Messkanälen

Der Dialog zur Auswahl und Zuordnung von Proben zu Messkanälen wurde überarbeitet. Beim Erfassen von Messungen können Sie Dewar-Gefäß, Messprofil und Probe per Doppelklick einem Messkanal zuordnen. Auf eine mehrfache Zuordnung von Messungen zu einer Probe werden Sie hingewiesen.

Bessere Überwachung der Messfühler

Dank besserer Überwachung der Messfühler lassen sich Unterbrechungen und Abbrüche exakter erkennen und signalisieren. Für das Wiederherstellen der Verbindung zu den Messfühlern wurde die Benutzerführung vereinfacht. Die Auswahl des Simulationsmodus (Demo-Treiber) ist nur noch über die Konfiguration der Geräte möglich.

Genauere Darstellung der Messwerte

Für die grafische Darstellung werden die Messwerte (z.B. t30AIII-frei) jetzt auf zwei Nachkommastellen begrenzt (statt gerundet). Dadurch wird eine hinreichende Genauigkeit erreicht und sowohl numerisch als auch grafisch einheitlich dargestellt.

Übersichtliche Anzeige von Geräten und Kanälen

Im Navigationsbaum werden nur noch Geräte und Kanäle aufgeführt, die auch tatsächlich mit dem Rechner verbunden sind. Dazu wird zusätzlich die Seriennummer der angeschlossenen Geräte für deren Identifikation verwendet. In der Vergangenheit angeschlossene Geräte werden nicht mehr angezeigt.

Verwaltung und Kalibrierung der Prüfmittel

Die Prüfmittelverwaltung können Sie direkt über das Menüband in der Funktionsgruppe "Voreinstellungen" aufrufen. Der Ablauf zur Kalibrierung der Messfühler wurde grundlegend überarbeitet. Sie können auch mehrere Geräte gleichzeitig kalibrieren.

Mehr Sicherheit: PIN-Authentifizierung für bestimmte Bereiche

Die Module "Prüfmittel" (Konfiguration und Kalibrierung der Messgeräte und Dewar-Gefäße), "Konfiguration" (generelle Voreinstellungen für die Anwendung, für Messparameter, Import/Export etc.) sowie „Datenbank verkleinern" können Sie mit einem individuellen PIN-Code gegen ungewollten Zugriff schützen.

Weitere Neuerungen der Version 1.10

  • Die Suche nach Messungen und Proben wurde beschleunigt. Spezielle Filter erlauben die explizite Suche nach leeren Proben.
  • Zur Anzeige der Reaktionsgrafik der Messkurve können Sie eine gewünschte Achsenskalierung in der allgemeinen Konfiguration der Anwendung vorgeben.
  • Die Anzeige der Kurvenverläufe profitiert von einer neuen, leistungsfähigeren Version der Grafik-Komponente.
  • pdv-nlk3 wurde auf die Software-Plattform Microsoft .NET Framework Version 4.7.2 umgestellt und optimiert; für den Betrieb der Software ist die Version 4.7.2 oder höher notwendig. Durch dieses Update profitiert pdv-nlk3 generell von der Einhaltung der Standards und Kompatibilität mit Ihrem Betriebssystem.

 


 

Neuerungen und Verbesserungen pdv-nlk3 Version 1.9

Thermokurven für Gips (Calciumsulfat), Kennwerte zum Hydratationsverlauf von Gips

Ab sofort können Sie den Hydratationsverlauf von Gips als Thermokurve erfassen und zahlreiche Gips-relevante Kennwerte berechnen:

  • tAIII: Zeitpunkt AIII-Sprung
  • TAIII: Temperatur AIII-Sprung
  • Delta TAIII
  • AIII-Sprung: Kenngröße, um die Zunahme der mechanischen Festigkeit (Verfestigung) von Gips zu erfassen.
  • Versteifungsbeginn (VB): Kenngröße, um die Zunahme der mechanischen Festigkeit (Ver-festigung) von Gips zu erfassen.
  • Temperatur-Zeit-Verlauf (AIII-frei): Zu der am Anfang beim AIII-Sprung ermittelten 20°C AIII-freien Temperatur wird eine gewünschte Temperatur hinzuaddiert, z. B. 10, 15 oder 20°C.

Unterstützung der US-Norm ASTM C 110

Als neues Messprofil steht Ihnen eine Sammlung von Kennwerten gemäß US-Norm ASTM C110 zur Verfügung, beispielsweise

  • T0: Erster Temperatur-Messwert am Start-punkt der Messung t[min]=0
  • T30s: Temperatur-Messwert nach 30 Sek.
  • T60s: Temperatur-Messwert nach 60 Sek.
  • Delta (∆)T30s: Temperaturanstieg innerhalb der ersten 30 Sek.
  • Delta (∆)T60s: Temperaturanstieg innerhalb der ersten 60 Sek.

Auswertung des Endreaktionsanteils (FR-Wert)

Der FR-Wert ("Final reaction", Endreaktionsanteil) ist ein Kennwert für die Gleichmäßigkeit der Reaktionsrate über die Zeit. Er erlaubt Rück-schlüsse darüber, ob eine Verzögerung des Reaktionsendes durch langsamer reagierende Anteile auftritt. Dieser Endreaktionsanteil kann für vorhandene Messungen berechnet und direkt grafisch dargestellt werden. Die berechneten Grafiken lassen sich kopieren, als Bilddatei speichern oder auf einen Drucker ausgeben.

Weitere Neuerungen der Version 1.9

  • Ein neues Analyseprotokoll stellt mehrere Messungen gleichzeitig dar. Die Kurvenverkäufe werden in einem gemeinsamen Diagramm abgebildet; die jeweiligen Probendaten werden vergleichend nebeneinander angezeigt.
  • Die gleichzeitige Darstellung mehrerer Messungen in einer Grafik ist auch innerhalb der Anwendung möglich.
  • Die Berechnung aller Kennwerte erfolgt nun stets automatisch beim Speichern einer Messung.