Neuerungen und Verbesserungen pdv-nlk3 Version 1.10

Mehr Performance: Sichern und Verkleinern des Datenbestandes

pdv-nlk3 verfügt über eine Funktion zur Sicherung älterer Messungen und Proben. Dies kann erforderlich sein, wenn die gewachsene Datenmenge zu Performance-Einbußen führt. Mit dieser verkleinerten Datenmenge wird die Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit erheblich gesteigert (diese Funktion steht nur für SQLite-Datenbanken zur Verfügung).

Verbesserte Zuordnung von Proben zu Messkanälen

Der Dialog zur Auswahl und Zuordnung von Proben zu Messkanälen wurde überarbeitet. Beim Erfassen von Messungen können Sie Dewar-Gefäß, Messprofil und Probe per Doppelklick einem Messkanal zuordnen. Auf eine mehrfache Zuordnung von Messungen zu einer Probe werden Sie hingewiesen.

Bessere Überwachung der Messfühler

Dank besserer Überwachung der Messfühler lassen sich Unterbrechungen und Abbrüche exakter erkennen und signalisieren. Für das Wiederherstellen der Verbindung zu den Messfühlern wurde die Benutzerführung vereinfacht. Die Auswahl des Simulationsmodus (Demo-Treiber) ist nur noch über die Konfiguration der Geräte möglich.

Genauere Darstellung der Messwerte

Für die grafische Darstellung werden die Messwerte (z.B. t30AIII-frei) jetzt auf zwei Nachkommastellen begrenzt (statt gerundet). Dadurch wird eine hinreichende Genauigkeit erreicht und sowohl numerisch als auch grafisch einheitlich dargestellt.

Übersichtliche Anzeige von Geräten und Kanälen

Im Navigationsbaum werden nur noch Geräte und Kanäle aufgeführt, die auch tatsächlich mit dem Rechner verbunden sind. Dazu wird zusätzlich die Seriennummer der angeschlossenen Geräte für deren Identifikation verwendet. In der Vergangenheit angeschlossene Geräte werden nicht mehr angezeigt.

Verwaltung und Kalibrierung der Prüfmittel

Die Prüfmittelverwaltung können Sie direkt über das Menüband in der Funktionsgruppe "Voreinstellungen" aufrufen. Der Ablauf zur Kalibrierung der Messfühler wurde grundlegend überarbeitet. Sie können auch mehrere Geräte gleichzeitig kalibrieren.

Mehr Sicherheit: PIN-Authentifizierung für bestimmte Bereiche

Die Module "Prüfmittel" (Konfiguration und Kalibrierung der Messgeräte und Dewar-Gefäße), "Konfiguration" (generelle Voreinstellungen für die Anwendung, für Messparameter, Import/Export etc.) sowie „Datenbank verkleinern" können Sie mit einem individuellen PIN-Code gegen ungewollten Zugriff schützen.

Weitere Neuerungen der Version 1.10

  • Die Suche nach Messungen und Proben wurde beschleunigt. Spezielle Filter erlauben die explizite Suche nach leeren Proben.
  • Zur Anzeige der Reaktionsgrafik der Messkurve können Sie eine gewünschte Achsenskalierung in der allgemeinen Konfiguration der Anwendung vorgeben.
  • Die Anzeige der Kurvenverläufe profitiert von einer neuen, leistungsfähigeren Version der Grafik-Komponente.
  • pdv-nlk3 wurde auf die Software-Plattform Microsoft .NET Framework Version 4.7.2 umgestellt und optimiert; für den Betrieb der Software ist die Version 4.7.2 oder höher notwendig. Durch dieses Update profitiert pdv-nlk3 generell von der Einhaltung der Standards und Kompatibilität mit Ihrem Betriebssystem.

 


 

Neuerungen und Verbesserungen pdv-nlk3 Version 1.9

Thermokurven für Gips (Calciumsulfat), Kennwerte zum Hydratationsverlauf von Gips

Ab sofort können Sie den Hydratationsverlauf von Gips als Thermokurve erfassen und zahlreiche Gips-relevante Kennwerte berechnen:

  • tAIII: Zeitpunkt AIII-Sprung
  • TAIII: Temperatur AIII-Sprung
  • Delta TAIII
  • AIII-Sprung: Kenngröße, um die Zunahme der mechanischen Festigkeit (Verfestigung) von Gips zu erfassen.
  • Versteifungsbeginn (VB): Kenngröße, um die Zunahme der mechanischen Festigkeit (Ver-festigung) von Gips zu erfassen.
  • Temperatur-Zeit-Verlauf (AIII-frei): Zu der am Anfang beim AIII-Sprung ermittelten 20°C AIII-freien Temperatur wird eine gewünschte Temperatur hinzuaddiert, z. B. 10, 15 oder 20°C.

Unterstützung der US-Norm ASTM C 110

Als neues Messprofil steht Ihnen eine Sammlung von Kennwerten gemäß US-Norm ASTM C110 zur Verfügung, beispielsweise

  • T0: Erster Temperatur-Messwert am Start-punkt der Messung t[min]=0
  • T30s: Temperatur-Messwert nach 30 Sek.
  • T60s: Temperatur-Messwert nach 60 Sek.
  • Delta (∆)T30s: Temperaturanstieg innerhalb der ersten 30 Sek.
  • Delta (∆)T60s: Temperaturanstieg innerhalb der ersten 60 Sek.

Auswertung des Endreaktionsanteils (FR-Wert)

Der FR-Wert ("Final reaction", Endreaktionsanteil) ist ein Kennwert für die Gleichmäßigkeit der Reaktionsrate über die Zeit. Er erlaubt Rück-schlüsse darüber, ob eine Verzögerung des Reaktionsendes durch langsamer reagierende Anteile auftritt. Dieser Endreaktionsanteil kann für vorhandene Messungen berechnet und direkt grafisch dargestellt werden. Die berechneten Grafiken lassen sich kopieren, als Bilddatei speichern oder auf einen Drucker ausgeben.

Weitere Neuerungen der Version 1.9

  • Ein neues Analyseprotokoll stellt mehrere Messungen gleichzeitig dar. Die Kurvenverkäufe werden in einem gemeinsamen Diagramm abgebildet; die jeweiligen Probendaten werden vergleichend nebeneinander angezeigt.
  • Die gleichzeitige Darstellung mehrerer Messungen in einer Grafik ist auch innerhalb der Anwendung möglich.
  • Die Berechnung aller Kennwerte erfolgt nun stets automatisch beim Speichern einer Messung.